Dauerausstellung

Abb.: Krippenfiguren, 19. Jahrhundert. Kirchenmuseum Kößlarn (Georg Thuringer)

Schöne Arbeit, Blechvotive, Kirchenmuseum Kößlarn (Georg Thuringer)

Themenschwerpunkte der nur etwa 120 m² kleinen, aber kompakten Museumskonzeption sind die Wehrkirchenanlage, die Wallfahrt zum Gnadenbild der Muttergottes von Kößlarn und das kirchliche Brauchtum im Kirchenjahr.

Palmesel, Holz, 15. Jahrhundert (Georg Thuringer)

Zu den wertvollsten Exponaten gehören Wallfahrtsdevotionalien aus vier Jahrhunderten, ein spätgotischer Palmesel und ein Grabchristus aus der gleichen Zeit, das älteste Meßgewand der Passauer Diözese und ein barockes Krippenwerk mit Figuren aus der Schwanthalerwerkstatt des 18. Jahrhunderts.

Fatschenkind, Kirchenmuseum Kößlarn (Georg Thuringer)

Außerdem besitzt das Museum ein funktionsfähiges historisches Turmuhrwerk ohne Elektrifizierung; es wurde 1909 hergestellt von derTurmuhrenfabrik Ed[uard]. Strobl in Regensburg. 1976 wurde dieses Turmuhrwerk der Kößlarner Wallfahrtskirche stillgelegt und durch ein elektrisches ersetzt.

Turmuhr, Kirchenmuseum Kößlarn (Ludger Drost)

Der Förderverein des Museums machte 2011 unter der Regie des Vereinsmitglieds Maximilian Schnall und Handwerker/innen aus Kößlarn das alte Turmuhrwerk wieder gängig. Heute kann es vorgeführt werden – mit Stundengeläut. Hier erhalten Sie einen Eindruck: Gotikportal – Glaube